Beitragsseiten

An dieser Stelle möchten wir allen Interessierten etwas über den Gau erzählen.

 

Auf der folgenden Seite ist die Kurzchronik (Stand 2011) als Text verfügbar.

Die Aktualsisierung des Textes ist in Bearbeitung und wird zeitnah ergänzt und veröffentlicht.

 


Chronik des Schützengaues Westallgäu

Die Gründungsversammlung der Westallgäuer Schützenvereine und Bodensee fand am 29. Juni 1952 in Riedhirsch statt.Einberufer, Schützenmeister Ebenhoch, begrüßte Delegierte aus 11 Vereinen, sowie in Ver-tretungdes Bezirksschützenmeisters die Kameraden Gauschützenmeister Kaing, Stellvertreter Malesi (beide Kempten) und Matthes aus Oberstaufen imSchützenlokal im Gasthaus Huber.In dem Bestreben, dem allmählichen Wiederaufbau des Schießsportes in den einzelnen Vereinen durch Schaffung einer Dachorganisation Rückhalt und Auftrieb zu geben, wurde das Ziel und der Zweck dieser Zusammenkunft dargelegt.Bei einer mündlichen Abstimmung über-wog der Name

„Gau Westallgäu“

In einer geheimen Wahl wurde Caspar Deiring aus Weiler im Allgäu zum 1. Gauschützen-meister gewählt. Er führte den Gau bis 1966 und hatte in dieser Zeit immer ein offenes Ohr für „seine West-allgäuer Schützen“.Bereits vor der ersten ordentlichen Generalversammlung am 15. März 1953 hatte eine Mehr-zahl der 13 Vereine ihren Beitritt zum neuen Gau erklärt. In diesem Jahr wurde auch das erste Gauschießen von der priviligierten Schützengesellschaft Weiler mit 300 Schützen durchgeführt.

1954 hatte der Gau bereits einen Mitgliederstand von 695 Schützen, incl. 22 Jungschützen.

1955 erhielt der 1. Gauschützenmeister Caspar Deiring von Landesschützenmeister Brotzler die „Kronprinz Rupprecht –Medaille“ und wurde zum Ehrenmitglied des BSSB ernannt.

1957 umfasste der Gau zur Gauversammlung 1038 Mitglieder. Die Zahl der Jungschützen stieg im darauffolgenden Jahr auf 150 Jugendlichean.

1959 wurde dem Vorschlag von Gauschützenmeister Deiring zugestimmt, dass rückwirkend bis zum Gründungsjahr jeder Verein,der ein Gauschießen durchgeführt hat, und für die weitere Zu-kunft durchführt, ebenso jeder Gaukönig, einen Taler für die noch anzuschaffende Gau-schützenkette stiftet.


1961 war es dann soweit:Der erste König von 1953, Alfons Schneider aus Weiler, errang wieder die Würde des Gaukönigs und wurde mit der neuen Kette geehrt.

1962 konnte der Schützengau Westallgäu seinen ersten „Deutschen Meister“ vorweisen. Serafin Ochsenreiter aus Opfenbach errang den Titel in der Altersklasse mit dem Zimmer-stutzen (533 Ringe/60Schuss).

Am 30. Oktober 1966 trat Willi Boch aus Opfenbachin die Fußstapfen von Caspar Deiring,um die Schützenzahl von 1.617 Schützen (darunter 204 Jugendliche) bis 1976 zu vermehren.Willi Boch richtete ein besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit. Dafür wurde 1967 erst-malig ein Gaujugendleiter gewählt.

Wegen Erfolglosigkeit wurde 1970 der Gau –Fernkampf eingestellt und der Gau –Rundenwett-kampf ins Leben gerufen.

1971 verstarb unser Gau –Ehrenschützenmeister Caspar Deiring. 22 Fahnenabordnungen erwiesen ihm am Grab die letzte Ehre.Da immer mehr Frauen ihr Interesse am Schießsport fanden,wurde 1975 eine Gau –Damen-leiterin gewählt. Diese konnte dann schon im selben Jahr den Titel„Deutsche Mannschafts-meister“für die Lindauer Sportschützinnen in der Luftpistole vermelden.

1976 überreichteder nachfolgende Gauschützenmeister Josef Blattner aus Heimenkirch seinem Vorgänger Willi Boch die Urkunde zur Ernennung zum Gau –Ehrenschützenmeister.

1977 war ein „Jubiläumsjahr“:25 Jahre Gau Westallgäu. Martin Kling aus Heimenkirch wurde Landesschützenkönig und Mechtild Zellner aus Lindau erreichte im deutschen Aufgebot bei der Europameisterschaft in Rom den 5. Platz im Einzel.

1978 errang erstmals eine Schützin denTitel des „Gaukönigs“. 4 Jahre später wurde dann eine eigene Königskette für die Damen angeschafft.Bereits 1980 überschritt die Mitgliederzahl die Marke von 2000 Schützen im Gau.


1984 wurde auf Antrag der Kgl. priv. Schützengesellschaft Lindau der „Schwäbische Schützen-tag“ in der Inselhalle abgehalten.

1985 verstarb dann der 1. GSM Josef Blattner nach kurzer schwerer Krankheit. Der 2. GSM Anton Eller wurde zur kommissarischen Weiterführung der Gaugeschäfte berufen.

Am 01.März 1986 nahm er mit der gleichen Energie wie seine drei Vorgänger die ehrenamt-liche Arbeit als Oberhaupt des Gaues auf.

1990 wurdendie Weichen zu einer selbstständigen Jugendleitung im Gau gestellt.

1992 verfassteGauschriftführer Heinz Dehnert eine Chronik zum 40-jährigen Bestehen des Gaues. Im gleichen Jahr sicherte sich Gunnar Schwärzler aus Oberreute die Würde des Be-zirksschützenkönigs.

1999 wurde für die besten Schützen eigens ein Verein „Sportschützen Westallgäu“ gegründet.Im Jahr 2000 beteiligten sich 154 Schützen beim 49. Deutschen Schützentag in Ulm. Ebenso nahm eine Delegation aus dem Westallgäu am Festakt zum 50-jährigenBestehen des Bayerischen Schützenbundes in München teil.


2001 wurde erstmals ein High-Tech-Schießen auf einer elektronischen Anlage durchgeführt.Auch fand am 11. März in Heimenkirch der 51. Schwäbische Schützentag statt.Der „50. Geburtstag“des Gaues Westallgäu wurde am 12. Oktober 2002 mit einem Festakt, wie auch einer Chronik von Gauschriftführer Reiner Pilz, gebührend gefeiert.

Der Sommerbiathlon fand im Jahr 2003 seine ersten Anhänger für diese überaus interessante Sportart.

2004 ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Eine „Standarte“, die den Gau repräsentiert, konnte endlich angeschafft werden. In diesem Jahrwar der Gau auch Ausrichter des 54. Bayerischen Schützentages in Lindau.

2006 hielt der Bezirk Schwaben seine Sportlerehrung im Gau Westallgäu in Gestratz ab.In der Nacht zum 24. Dezember 2008 verstarb völlig unerwartet der 1. GSM Anton Eller.Nachfolger wurde am 03. April 2009 der bisherige stellvertretenden GSMOtto Fischer, ebenfalls aus Heimenkirch.

Zum Stand Januar 2011:

Im Gau Westallgäu sind aktuell rund 2.700 Schützen in 31 Vereinen im Landkreis Lindau organisiert.
Gauschützenmeisteramt:1. GSM Otto Fischer, stellvertr. GSM Heinrich Rahn und Fritz Diebold, Schriftführer Reiner Pilz, Schatzmeisterin Brigitte Rahn, Sportleiter Wilfried Hege

verantw.: Gauschriftführer Reiner Pilz